Medacta plant im zweiten Quartal des laufenden Jahres einen Börsengang an der SIX Swiss Exchange, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Die Familie um den Gründer Alberto Siccardi will auch nach dem Börsengang Mehrheitsaktionärin bleiben.
Medacta entwickelt und produziert orthopädische Implantate und Instrumente, die bei Hüft-, Knie-, Schulter- und Wirbelsäulenproblemen zum Einsatz kommen. Im Geschäftsjahr 2018 erreichte das Unternehmen einen Umsatz von 273 Millionen Euro. Den Grossteil seines Umsatzes generieren Produkte für die Hüfte. Der Konzern legt insgesamt grossen Wert auf Forschung und Entwicklung: Er verfügt bereits über 268 bestehende Patente und ausstehende 141 Patent-Anmeldungen.
„Wir glauben, dass nun der richtige Zeitpunkt für einen Börsengang gekommen ist“, so CEO Francesco Siccardi. Der Börsengang soll die Sichtbarkeit des Unternehmens weiter erhöhen und den Zugang zu internationalem Talent erleichtern.
Medacta hat seinen Hauptsitz in Castel San Pietro und ist insgesamt in zwölf Ländern mit Niederlassungen präsent. Seine Produkte vertreibt das Unternehmen in insgesamt 20 Ländern. ssp
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