Die Empa hat laut ihrer Medienmitteilung neuartige sogenannte Rail Pads entwickelt. Durch eine Hightech-Polsterung zwischen Schiene und Schwelle soll der Zugverkehr leiser und damit für die Anwohnerinnen und Anwohner erträglicher werden.
„Die SBB wollte weichere Pads, als die, die sie schon haben“, erklärt Empa-Forscher Bart Van Damme von der Abteilung Akustik/Lärmminderung in Dübendorf in einem Video. So hat ein Forscherteam im Auftrag des Bundesamts für Umwelt und des Bundesamts für Verkehr zusammen mit der SBB an einem Material gearbeitet, das den besonders geräuschintensiven Frequenzbereich zwischen 500 und 2000 Hertz abdämpft. Ausserdem soll es Vibrationen minimieren.
Mit dem Kunststoffhersteller Semperit fertigten die Forschenden die ersten Prototypen. Im März wurde das neu entwickelte Material gemeinsam mit Fachleuten der SBB auf einem 100 Meter langen Gleisabschnitt nahe Nottwil im Kanton Luzern getestet. Mittlerweile sind die Analysen ausgewertet. Und wie Van Damme in dem Video weiter erläutert, fielen die Resultate erfreulich aus. Nun gehen die Forschenden den Angaben zufolge davon aus, dass ihre Zwischenlager künftig in der Praxis zum Einsatz kommen werden. mm
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