CorFlow Therapeutics hat eine Technologie zur Erkennung und Behandlung der mikrovaskulären Obstruktion (MVO) nach einem Schlaganfall entwickelt. Die MVO ist eine typische Begleiterscheinung eines akuten Infarktes und geht mit einer verschlechterten Prognose einher.
Innosuisse – Schweizerische Agentur für Innovationsförderung hat die Entwicklung der Technologie bereits in einer früheren nicht-klinischen Phase unterstützt. Nun fördert sie das Projekt erneut über einen Zeitraum von zwei Jahren mit insgesamt 1,7 Millionen Franken, wie es in einer Mitteilung heisst. Diesmal sollen klinische Tests unterstützt werden. Die erste an Menschen durchgeführte Studie soll bald in der Schweiz starten. CorFlow arbeitet dazu mit Forschern aus mehreren Schweizer Universitäten zusammen – darunter der Universität Zürich und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH).
Auch CorFlow selbst finanziert die klinische Studie mit. In einer Seed- Finanzierungsrunde hat das Start-up bisher 9,4 Millionen Franken an Startkapital von privaten Investoren eingenommen. Im Jahr 2019 will es eine A-Finanzierungsrunde starten, um die weitere Entwicklung sowie klinische und regulatorische Tätigkeiten zu finanzieren. ssp
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