Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) haben gemeinsam mit Kollegen vom National Institute for Material Science in Tsukuba (Japan) einen neuartigen Lichtdetektor entwickelt. Dieser besteht einer Mitteilung zufolge aus zweidimensional geschichteten Materialien, die als besonders vielversprechend gelten. Zu zweidimensionalen Materialien gehört unter anderem Graphen, das aber nur beschränkt für optische Anwendungen geeignet ist. Deswegen haben die Forscher nun mit Verbindungen aus sogenannten Übergangsmetallen wie Molybdän oder Wolfram und Chalkogenen wie Schwefel oder Tellur (abgekürzt TMDC) experimentiert. Diese gelten als besonders lichtempfindlich und lassen sich leicht mit Silizium-Lichtleitern kombinieren.
„In unserem Detektor wollten wir die Vorteile verschiedener Materialien ausnutzen und deren jeweilige Beschränkungen überwinden“, so ETH-Forscher Nikolaus Flöry. Eine Herausforderung war es, die auf sogenannten TMDC-basierten Detektoren schneller zu machen. Dies haben die Forscher aber letztendlich besser hingekriegt als erwartet: „Wir hatten gehofft, mit unserer neuen Technologie ein paar Gigahertz an Bandbreite zu schaffen – tatsächlich haben wir 50 Gigahertz erreicht,“, so Flöry. Bisher war mit TMDC-basierte Detektoren weniger als ein Gigahertz Bandbreite möglich. ssp
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