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Exa (exa.ai)

Im März 2026 traf Exa, ein kleines, schnell wachsendes AI-Search-Startup aus San Francisco, eine grosse Entscheidung: den ersten europäischen Standort in Greater Zurich zu eröffnen. Das internationale Forschungsbüro wird von zwei ehemaligen Google-Mitarbeitern geleitet – Max Buckley und Felix Kroner, die beide bereits in Zürich lebten.

Wir haben mit Max Buckley, Head of Knowledge Research bei Exa und Leiter des Zürcher Standorts, über Talent, Vertrauen und die Gründe gesprochen, warum sich Greater Zurich weniger wie ein Risiko und mehr wie die naheliegende Wahl anfühlte um die Zukunft der KI-gestützten Suche zu gestalten.

Um das beste Search-Team der Welt aufzubauen, muss man die Menschen dort erreichen, wo sie sind. Und viele von ihnen sind in der Greater Zurich Area.
Will Bryk - CEO und Co-founder, Exa

Exa wurde 2021 in San Francisco auf einer scheinbar einfachen Annahme gegründet: Websuche, wie sie seit 30 Jahren existiert, ist für echte Menschen und ihr Nutzerverhalten optimiert – nicht für KI-Systeme, die Wissen im grossen Massstab verarbeiten. Dazu denkt Exa Suche von Grund auf neu: mit neuraler Retrieval-Technologie, hochwertiger Content-Extraktion und einer entwicklerzentrierten API, die es KI-Anwendungen ermöglicht, präzise und tiefgehend auf das Live-Web zuzugreifen.

Unterstützt von Y Combinator (Sommer 2021 Kohorte) und mit einer kürzlichen Series-B-Finanzierung über 85 Millionen US-Dollar, die das Unternehmen mit rund 700 Millionen US-Dollar bewertet, bedient Exa weltweit tausende Entwickler, Forschungsteams und Enterprise-AI-Anbieter. Die API ermöglicht Anwendungen von Echtzeit-Research-Agenten über Competitive-Intelligence-Tools bis hin zu wissenschaftlicher Literaturanalyse und unternehmensweiter Wissenssuche.

Die Qualität von KI-Systemen ist durch die Qualität der verfügbaren Informationen begrenzt. Genau dieses Problem will Exa lösen.

Warum entscheidet sich ein AI-Startup aus San Francisco wie Exa für die Greater Zurich Area?

Für ein Unternehmen in Exas Grössenordnung ist die Eröffnung eines internationalen Standorts eine bedeutende Entscheidung. Ausschlaggebend für den Greater Zurich Area war ein Zusammenspiel von Faktoren, die sich kaum anderswo in dieser Form reproduzieren lassen.

„Das Argument Talent stand an erster Stelle. Der Greater Zurich Area weist eine der höchsten Dichten an Machine-Learning-Forschern pro Kopf weltweit auf. ETH Zürich und die Universität Zürich bringen kontinuierlich hochqualifizierte Talente auf PhD-Niveau in Informatik, Information Retrieval und ML-Systemen hervor“, erklärt Max Buckley, Head of Knowledge Research & Zurich Lead.

Er ergänzt: „Auch ausserhalb der Hochschulen ist die Stadt stark aufgestellt – mit etablierten R&D-Hubs von Unternehmen wie Google, Meta, Microsoft und Nvidia sowie neueren Akteuren wie Anthropic, Baidu und Pinterest. Das bedeutet: Die Community ist nicht nur erstklassig, sondern auch daran gewöhnt, an der Spitze der AI-Forschung zu arbeiten.“ 

Warum haben wir den Greater Zurich Area für Exa gewählt? Die Glaubwürdigkeit der Region als Forschungsstandort spricht für sich – das hat auch unser Headquarter in San Francisco sofort erkannt.
photo by Felicia Tang
Max Buckley - Head of Knowledge Research & Zurich Lead, Exa

Zugang zu Top-AI-Talenten einfacher als erwartet

Der Aufbau eines Forschungsteams in der Frühphase gehört zu den grössten Herausforderungen bei einer internationalen Expansion. Exas Erfahrung in Zürich verlief deutlich reibungsloser als erwartet. „Die Qualität der Kandidaten ist aussergewöhnlich“, sagt Max. „Wir sind ein kleines, gut finanziertes Startup an der Spitze der AI-Suche. In Zürich stösst diese Story auf Resonanz. Forschende hier verstehen das Problem, kennen die relevante Literatur und wollen an etwas arbeiten, das zählt.“

Noch vor der offiziellen Ankündigung des Standorts war Exa positiv überrascht von einer starken Kandidatenpipeline. Innerhalb eines Tages nach der Bekanntgabe kamen 70 weitere Bewerbungen hinzu.

Auch die internationale Ausrichtung der Region erleichtert die Rekrutierung. Greater Zurich Area zieht Talente aus ganz Europa und darüber hinaus an. Die Schweizer Regelungen für Arbeits- und Aufenthaltsbewilligungen für hochqualifizierte Arbeitskräfte sind etabliert und werden vom lokalen Ökosystem gut unterstützt, auch wenn sie sorgfältige Planung erfordern.

Forschung als Standortvorteil

Fragt man Max, was ihn am Greater Zurich Area am meisten überzeugt, kommt die Antwort schnell: Tiefe. „Was diese Region besonders macht, ist nicht nur, dass es hier viele kluge Köpfe gibt – die gibt es überall. Entscheidend ist die Kultur fundierter, langfristiger Forschung. ETH Zürich hat die Tradition, sich ernsthaft mit komplexen Problemen auseinanderzusetzen. Diese Haltung prägt das gesamte Ökosystem. Gespräche mit potenziellen Mitarbeitenden oder Partnern gehen hier schneller in die Tiefe.“

Für Exa ist insbesondere die Nähe zu den Stärken der ETH in Information Retrieval, Natural Language Processing und Systemforschung direkt relevant für die eigenen technologischen Herausforderungen. Das Zürcher Team fokussiert sich auf Knowledge Research und entwickelt Ansätze weiter, wie KI-Systeme Informationen aus dem Web finden, extrahieren, bewerten und zusammenführen. Diese Themen überschneiden sich stark mit den Forschungsschwerpunkten einiger der produktivsten ML-Gruppen Europas, von denen mehrere hier angesiedelt sind.

Die Forschungskultur im Greater Zurich Area ist bemerkenswert. Hier geht es darum, Dinge richtig zu machen, nicht nur schnell. Genau diese Sorgfalt ist entscheidend für uns.
Photo by Felicia Tang
Will Bryk - CEO at Exa

Exa bei Flexoffice

Exa hat seinen europäischen Hauptsitz in der Stadt Zürich im Flexoffice eröffnet, einem der zentralen Hubs innerhalb des Co-Working- und Innovationsökosystems. Zusammen mit HeadsQuarter, Westhive und IWG gehört Flexoffice zu den führenden Anbietern moderner Arbeitsräume für internationale Tech-Unternehmen im Greater Zurich Area.

Mit einer schweizweiten Mitgliedschaft erhalten Unternehmen wie Exa ein umfassendes Gesamtpaket: Zugang zu allen Standorten, unbegrenzte Nutzung von Meetingräumen und persönliche Betreuung vor Ort.

Exa team members at Flexoffice Löwenstrasse

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Frequently Asked Questions

Technologie Ökosystem

Welche globalen Technologieunternehmen sind in der Greater Zurich Area ansässig und betreiben Forschung und Entwicklung?

In der Greater Zurich Area befinden sich unter anderem Forschungszentren von Google, Meta, IBM, Microsoft, Apple, Huawei, Disney, Boston Dynamics, NVIDIA und Sony. 

Entdecken Sie Erfolgsgeschichten aus der Greater Zurich Area.

Warum ist die Greater Zurich Area ein Top-Standort für KI-Unternehmen?

Die Greater Zurich Area bietet weltklasse Forschungsinstitutionen wie die ETH Zürich und die Universität Zürich, Zugang zu erstklassigen KI-Talenten und eine hohe Konzentration von globalen Tech-Unternehmen wie Google, Microsoft, Anthropic, IBM und vielen anderen. Die Region verbindet eine innovative Infrastruktur mit einer klaren Regulierung, was sie zu einer erstklassigen Basis für KI-Forschung und -Skalierung macht. 

Erfahren Sie mehr über die Hightech-Dichte in Greater Zurich.

Welche Technologieunternehmen sind in der Greater Zurich Area aktiv?

Die Region beherbergt globale Akteure in den Bereichen künstliche Intelligenz, Robotik, Medizintechnik, Blockchain, Fintech, moderne Produktionsverfahren und Cleantech. Start-ups, Scale-ups und multinationale Unternehmen wie Google, Roche und ABB sind alle Teil des Ökosystems.

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Unsere Dienstleistungen sind kostenlos und umfassen: 

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